Bitcoin fällt auf 63.000 US-Dollar: Neuer Quanten-Meilenstein von AT&T verkürzt den Countdown zum „Q-Day“

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1 vor StundenQuelle: u.today
Bitcoin fällt auf 63.000 US-Dollar: Neuer Quanten-Meilenstein von AT&T verkürzt den Countdown zum „Q-Day“

Quantencomputing hat offiziell die Labore verlassen und ist in die reale Geschäftswelt eingezogen. Während der Telekommunikationsriese AT&T Prozessoren der nächsten Generation einsetzt, ist Bitcoin auf die Marke von 63.000 US-Dollar gefallen.

Dieser Kontrast hat den Markt dazu veranlasst, über einen kürzeren Zeitrahmen bis zum "Q-Day" zu diskutieren – dem Moment, in dem die herkömmliche Blockchain-Verschlüsselung kritisch gefährdet sein könnte.

Sekunden statt Stunden: AT&T und D-Wave Durchbruch

Die Diskussion wurde durch einen erweiterten Vertrag zwischen AT&T und D-Wave Quantum Inc. ausgelöst, in dessen Rahmen der Betreiber Quanten-Annealing-Technologie in seine Netzwerkoptimierungsalgorithmen integrierte.

Infolgedessen kann eine komplexe Netzwerkaufgabe, die zuvor eine Stunde dauerte, nun in nur 15 Sekunden erledigt werden. Vor diesem Hintergrund stiegen die QBTS-Aktien im vorbörslichen Handel auf über 18,10 US-Dollar.

Gleichzeitig rutschte Bitcoin in Richtung der 63.000-US-Dollar-Marke und löste 100 Millionen US-Dollar an Zwangsliquidationen von Händlerpositionen aus. Der aktuelle Rückgang wurde durch externe Faktoren verursacht, darunter ein Rückgang des südkoreanischen KOSPI-Index, ein Ausverkauf im Halbleitersektor und Erwartungen im Vorfeld der bevorstehenden Sitzung der US-Notenbank.

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Bitcoin-Kursdiagramm mit einer Warnung von Charles Edwards vom Capriole Fund bezüglich des Quantendurchbruchs von AT&T, Quelle: TradingView

Der Abschwung hat jedoch auch die Sicherheitsrisiken wieder in den Fokus gerückt. Experten wie Eddy Zervigon, CEO von Quantum Xchange, haben Kryptowährungen angesichts der Quantenbedrohung direkt als "Kanarienvogel im Kohlebergwerk" bezeichnet. Sie prognostizieren, dass Blockchain-Protokolle aufgrund ihrer dezentralen Natur die ersten Ziele werden könnten.

In der Zwischenzeit tickt die "Q-Day"-Uhr schneller:

  • Google-Forscher haben ihre Schätzung der erforderlichen Rechenleistung zum Knacken von Bitcoin um das 20-fache reduziert. Sie glauben nun, dass weniger als 500.000 physische Qubits benötigt würden.
  • Das US-Energieministerium erwartet den Bau eines leistungsstarken Quantencomputers innerhalb der nächsten drei Jahre.
  • Unternehmen wie IBM und Microsoft bereiten den Markt auf die Ankunft kryptografisch relevanter Systeme bis 2029 vor.

Der Erfolg von AT&T hat gezeigt, dass das Quantenzeitalter bereits ein realer Geschäftsprozess ist. Bitcoins größte Herausforderung liegt nun woanders: ob seine Community sich rechtzeitig auf ein Verschlüsselungs-Upgrade einigen kann, bevor es zu spät ist.