Ein ICO (Initial Coin Offering) ist eine Art der Kapitalbeschaffung: Ein Projekt gibt Token auf einer Blockchain aus und verkauft sie, um Mittel zu sammeln, meist gegen Kryptowährung oder Fiat. Es wird oft mit einer „Token-Version eines IPOs" verglichen. Dieser Leitfaden erklärt es.
Wie es funktioniert
Bei einem ICO gibt ein Projekt Token aus und verkauft sie gegen Mittel an die Öffentlichkeit [1]. Die Token können Zugang zu einem Produkt oder Dienst, Teilnahmerechte in einem Netzwerk gewähren oder einfach als am Markt gehandelte Assets dienen [2]. ICOs kamen Mitte der 2010er auf — als Weg, Geld ohne traditionelle Vermittler wie Wagniskapital zu beschaffen.
ICO auf einen Blick
Worauf zu achten ist
ICOs sind weitgehend unreguliert und hochriskant: Studien zufolge übersteht ein erheblicher Teil der ICOs die ersten Monate nach dem Angebot nicht, und Aufsichtsbehörden haben wiederholt gewarnt, dass manche ICOs zum Betrug oder zur Irreführung von Anlegern dienen [1]. Prüfe Projekt und Team sorgfältig, bevor du teilnimmst.
Fazit
Ein ICO ist eine Art, Geld durch die Ausgabe von Token zu sammeln, wobei Chance und Risiko nebeneinander liegen und die Aufsicht relativ schwach ist. Zu verstehen, wie es funktioniert und welche Risiken es hat, hilft, „Neu-Münz-Starts" vorsichtiger zu sehen. Um weiter die Grundlagen zu lernen, folge weiteren Inhalten der Bitbase Academy.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel ist Bildungsinhalt der Bitbase Academy und dient ausschließlich der Information. Er stellt keine Anlage-, Handels-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Stand Juni 2026.
Quellen
[1] Coinbase, "What are Initial Coin Offerings (ICOs) and how do they work?" coinbase.com
[2] The Motley Fool, "What Is an Initial Coin Offering (ICO)?" fool.com






