16,1 Millionen Cardano (ADA) Exploit: SecondFi legt Plan zur Rückgabe gestohlener Gelder vor

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20 vor StundenQuelle: u.today
16,1 Millionen Cardano (ADA) Exploit: SecondFi legt Plan zur Rückgabe gestohlener Gelder vor

Die Entwickler der Cardano-Wallet SecondFi haben offiziell einen schrittweisen Fahrplan für den Umgang mit den Folgen des Hacks im Juni vorgestellt. Das Projekt stellt seinen regulären Betrieb dauerhaft ein und wird nicht zum normalen Service zurückkehren. Alle Ressourcen des Teams konzentrieren sich nun auf eine Aufgabe: den sicheren Abzug der verbleibenden Vermögenswerte und die Verteilung von Entschädigungen.

Um Gelder an betroffene Nutzer zurückzugeben, haben die Entwickler beschlossen, einen technologischen Präzedenzfall zu schaffen. Gemeinsam mit der Input Output Group und der Cardano Foundation starten sie das erste Web3-Entschädigungstool, das auf Zero-Knowledge-Beweisen basiert.

3 Phasen der Wiederherstellung: Einblick in SecondFis neuen ADA-Rückerstattungsfahrplan

Für diejenigen, die es verpasst haben: Im Juni 2026 stahlen Hacker 16,1 Millionen ADA im Wert von etwa 2,5 Millionen Dollar aus 374 SecondFi-Wallets, indem sie eine Schwachstelle in der Android-Version der App ausnutzten. Der Angriff, an dem die Lazarus-Gruppe beteiligt war, ermöglichte es den Hackern, die privaten Schlüssel der Nutzer kryptografisch abzuleiten.

Dem Projektteam gelang es jedoch, 129 Millionen ADA zu retten, indem es die Gelder in eine Verwahrung überführte.

Der veröffentlichte Fahrplan ist in drei Phasen unterteilt:

  • Anspruchseinreichung (bereits verfügbar): SecondFi hat seiner Anwendung ein vereinfachtes Ticketsystem hinzugefügt. Betroffene Nutzer müssen die App auf die neueste Version aktualisieren und einen Anspruch einreichen.
  • Migrationstool (Mitte August): Ein spezielles Dienstprogramm wird die Vermögenswerte der Nutzer automatisch abziehen. Es wird ADA entstaken und die Coins, Token und NFTs an eine andere vom Nutzer ausgewählte Cardano-Wallet übertragen. Wichtig: Nutzer sollten in dieser Phase ihre SecondFi-Wallet nicht löschen oder die Anwendung deinstallieren, da dies den Wiederherstellungsprozess erschweren könnte. Das Tool wurde bereits entwickelt und durchläuft derzeit ein externes Sicherheitsaudit.
  • ZK-Rückerstattungsportal (Anfang September): Dies ist die wichtigste technische Lösung des Fahrplans. Das auf Zero-Knowledge-Beweisen basierende Portal ermöglicht es betroffenen Nutzern, nachzuweisen, dass sie die kompromittierten Wallets besaßen, und eine Entschädigung zu beantragen, ohne ihre Seed-Phrasen oder privaten Schlüssel preiszugeben. Das Tool wird im August kryptografischen Audits und Tests unterzogen.

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